ⓘ Herbert Hübner, Redakteur. Herbert Hübner erhielt eine vielseitige künstlerische Ausbildung. Im Herbst 1922 nahm er ein Grundstudium der bildenden Künste am Wei ..

                                     

ⓘ Herbert Hübner (Redakteur)

Herbert Hübner erhielt eine vielseitige künstlerische Ausbildung. Im Herbst 1922 nahm er ein Grundstudium der bildenden Künste am Weimarer Bauhaus auf, wo er bei Paul Klee, Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Johannes Itten und László Moholy-Nagy lernte. Ab Frühjahr 1923 besuchte er die Keramischen Werkstätten im thüringischen Dornburg. Hieran schloss er von 1926 bis 1928 ein Studium in Komposition, Klavier und Orgel an der Weimarer Musikhochschule an.

Anschließend wechselte er an die Universität Jena, wo er Musikwissenschaften studierte. Während des Studiums unterrichtete er selbst Musik, leitete Chöre und arbeitete als Korrepetitor. Außerdem schrieb er Musikkritiken, in denen er sich für ernste neue Musik einsetzte und moderne Aufführungsform unterstützte. Er schloss das Studium 1936 mit der Promotion über "Die Musik im Bismarck-Archipel" ab, die 1938 als Buch verlegt wurde. Danach ließ er sich bei Hans Rosbaud in der Musikabteilung von Radio Frankfurt zum Tonmeister ausbilden. Von 1938 bis 1944 war er als Tonmeister für den Deutschlandsender in Berlin tätig.

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt Hübner eine Stelle bei Radio Hamburg, das unter britischer Kontrolle stand. 1947 wechselte er zum NWDR und redigierte dessen Musikalisches Nachtprogramm. Anfangs gestaltete er die Sendung "Von neuer Musik". Dabei versuchte er, mit anspruchsvollen Beiträgen und anhand Beispielen moderner Musik, diese Kunstform zu erklären. Er behandelte Arnold Schönberg, "La Jeune France" oder "Die Jungen und Jüngsten".

Da er das Nachtprogramm als nicht geeignet ansah, die moderne Musik einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen, plante er eine Veranstaltungsreihe öffentlicher Studiokonzerte. Mit diesem "pädagogisch-künstlerischen Versuch" sollten der Rundfunk seinem kulturellen Auftrag nachkommen und Nachwuchskünstler neuer Musik unterstützen. So entstand das neue werk, das erstmals am 31. Januar 1951 im Studio 10 des Hamburger Funkhauses zu hören war.

                                     

1. Konzept und Bedeutung des neuen werks

Mit dem Aufbau eines "freien Studiocharakters" unterschieden sich die Konzerte von üblichen Rundfunkaufzeichnungen. Bis 1957 wurden Ausschnitte aus dem Programm erst zeitversetzt ausgestrahlt. Dadurch etablierte sich das Konzept fast uneingeschränkt als experimentelle Veranstaltungsform. Herbert Hübner versuchte dabei, Zusammenhänge zwischen vielfältiger neuer Musik und anderen Kunstformen darzustellen. Daher lud er auch Redner zu Musikästhetik und Kunstgeschichte ein. Dazu gehörten Ernst Krenek, Luigi Dallapiccola, György Ligeti, Herbert Eimert, Theodor W. Adorno, Leo Schrade, Josef Rufer, Heinrich Strobel oder Werner Haftmann. Außerdem bot das Programm Platz für moderne Kunst außerhalb der Musik. Dazu gehörten abstraktes Puppentheater von Fred Schneckenburger begleitet von einer Suite aus "Gelb und Grün" von Bernd Alois Zimmermann, surrealistische Filme und Tanzdarbietungen. Begleitend zu den Darbietungen gab es kunstvoll gestaltete Einladungskarten und Programmhefte, die einige Zeit Bernd Alois Zimmermann erarbeitete.

Im Rahmen der Sendung versuchte Hübner, von ihm ausgewählte, wenig bekannte Künstler finanziell und ideell zu unterstützen. Im Auftrag des NDR entstanden so zahlreiche Auftragskomposition, die im neuen werk erstmals zur Aufführung kamen. Dazu gehörten Stücke von Pierre Boulez, Bruno Maderna, Luigi Nono, Hans Werner Henze, Mauricio Kagel, Luciano Berio, Olivier Messiaen oder Karlheinz Stockhausen. Besonders erwähnenswert waren 1951 die Funkoper Ein Landarzt von Henze, 1960 das Carré von Stockhausen und 1963 Aventures von György Ligeti. Der Höhepunkt des Programms war 1954 die musikalische Uraufführung der Oper Moses und Aron in der Laeiszhalle.

1953 erhielt Hübner für seine "vorbildlichen Verdienste um die Musik der Gegenwart" die Arnold-Schönberg-Medaille. Bis zum Ruhestand 1969 leitete er die Abteilung Moderne Musik im NWDR und NDR. Er begleitete insgesamt 112 Sendungen des neuen Werks. Die Handschriftensammlung der Staats- und Universitätsbibliothek und das Hamburger Staatsarchiv bewahren Dokumente zu diesen Sendungen auf.

                                     
  • SS - Mitglied 1902 nach 1951 deutscher SS - Führer und verurteilter Kriegsverbrecher Herbert Hübner Redakteur 1903 1989 deutscher Rundfunkredakteur
  • Rechtswissenschaftler Heinz Hübner Politiker 1952 deutscher Politiker FDP Heinz Werner Hübner 1921 2005 deutscher Journalist Herbert Hübner Schauspieler
  • Schauspielerin und Chanteuse Hübner Max 1927 deutscher FDGB - Funktionär, MdV Hübner Michael 1959 deutscher Radrennfahrer Hubner Michael 1969 deutscher
  • Die Hauptrollen sind besetzt mit Heinrich George, Franziska Kinz, Herbert Hübner und Carsta Löck. Das Drehbuch geht zurück auf Henrik Ibsens gesellschaftskritisches
  • wechselte Terjung als Redakteur mit besonderen Aufgaben zum gerade gegründeten ZDF - Magazin 1971 forderten 9 von 13 Redakteuren darunter Terjung dessen
  • Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft für die Grünen - Fraktion Marie Hübner Illustratorin Rudolf von Jhering, Jurist Stefan Lampadius, Schauspieler
  • untergliedert. Ihr gehören vor allem rechtsextreme Verleger, Buchhändler, Redakteure und Schriftsteller an. Die GfP sieht ihre Aufgabe darin, sich für die
  • Ein Volksfeind nach Henrik Ibsen Redakteur Hofstetten Regie: Hans Steinhoff, mit Heinrich George, Herbert Hübner Franziska Kinz 1937: Der Biberpelz
  • Christoph Hübner im Gespräch mit Harun Farocki, Deutschland 2004, 60 Min., aus der Reihe Dokumentarisch arbeiten, Buch und Regie: Christoph Hübner und Gabriele
  • verschiedenen Gruppierungen aktiv waren, nur in einer dieser genannt. Herbert Belter 1929 1951 Student und Führungsmitglied der Belter - Gruppe, in
                                     
  • Braunschweig 1882, S. 7 10 u. Nr. 2, S. 24 28 u. S. 39 41 Bericht von Franz Hübner Mit J. S. Kubary: Ethnographische Beiträge zur Kenntniss des Karolinen
  • nach Mauthausen Caroline Hoorickx Arthur Hübner 1899 1962 Widerstandskämpfer, Kundschafter der GRU Emil Hübner 1862 1943 Werkmeister, verhaftet am
  • Redaktion aus. Bis zur Neubesetzung übernimmt sein Stellvertreter Wolfgang Hübner die Leitung der Redaktion. Das Neue Deutschland entstand als Lizenzzeitung
  • Bayreuth, Herzog im Herzogtum PreuSen 1568: Urban VIII., Papst 1578: Tobias Hübner deutscher Barockdichter und Literaturtheoretiker, Kammer - und Justizrat
  • Colley - Wellesley, 1. Marquess Wellesley, britischer Staatsmann 1761: Jacob Hübner deutscher Entomologe 1762: Anton Aloys, Fürst von Hohenzollern - Sigmaringen
  • Schullerus, Jutta Pallos - Schönauer, Helfried WeiS, Adelheid Goosch und Karl Hübner zum ersten Mal auch Künstler der jüngsten Nachwuchsgeneration Sofia Fränkl
  • Schauspieler und Regisseur Michael Hübner 1959 Bahnradsportler Sascha Hübner 1988 Bahnradsportler, Sohn von Michael Hübner Hadayatullah Hübsch 1946 2011
  • Sergio Sollima, italienischer Filmregisseur 2015 18. April: Heinz Werner Hübner deutscher Journalist 2005 19. April: Hans Landauer, österreichischer
  • und Maria Simon für Polizeiruf 110 Eine andere Welt ARD RBB Charly Hübner als bester Schauspieler in der Kategorie Serien und Reihen für seine Rolle
  • Piazzi Smyth, britischer Astronom und Esoteriker aus Schottland 1901: Emil Hübner deutscher Altphilologe und Epigrafiker 1902: Emil Holub, österreichischer
  • am KGB - Hack beteiligten Hacker Dirk - Otto Brezinski DOB Hans Heinrich Hübner Pengo und Markus Hess Urmel werden zu Freiheitsstrafen auf Bewährung


                                     
  • Brauer, 1. Januar 1951 31. Dezember 1951 Herbert Pohl, 1. Januar 1952 19. September 1952 Kurt Hübner 19. September 1952 15. April 1960 Gerhard
  • Didier Cottaz, französischer Autorennfahrer und Unternehmer 1967: Gregor Hübner deutscher Komponist, Violinist und Pianist 1967: Charlie Hunter, US - amerikanischer
  • 1835 1916 deutsche Sopranistin, Soubrette und Theaterschauspielerin Ludwig Hübner 1839 1918 Volkskundler Josef Hannich 1843 1934 böhmisch - österreichischer
  • Februar: Truman Everts, US - amerikanischer Forscher 1816 21. Februar: Emil Hübner deutscher Altphilologe und Epigraphiker 1834 22. Februar: Charles David
  • Alexandra Zazzi, schwedische Köchin und Journalistin 08. Juni: Isabella Hübner deutsche Schauspielerin 08. Juni: Julianna Margulies, US - amerikanische
  • German Soap Award: Beste Darstellerin Daily Soap Viktoria Brams, Isabella Hübner Bester Darsteller Daily Soap Wolfgang Seidenberg, Tuna Ünal Bestes Liebespaar
  • SED Oberbürgermeister Gerhard Dietrich 1942 Geräteturner Barbara Hübner 1942 Politikerin SPD Hartwig Neumann 1942 1992 Hauptschullehrer
  • vertrauenswürdig angesehenen Berliner Komintern - Funktionäre Emil und Max Hübner Walter Wesolek, Klara Schabbel und Else Imme. HöSler besuchte das Ehepaar
  • August 1866 in Austerlitz, preuSischer General 1806, 27. Januar, Julius Hübner 7. November 1882 in Loschwitz bei Dresden, Maler und Galeriedirektor

Wörterbuch

Übersetzung