ⓘ Werner Hochbaum. Seit 1927 beschäftigte sich Werner Hochbaum, zunächst als Kritiker, mit dem Film. In eigener Produktion drehte er 1929 den proletarischen Film ..

                                     

ⓘ Werner Hochbaum

Seit 1927 beschäftigte sich Werner Hochbaum, zunächst als Kritiker, mit dem Film. In eigener Produktion drehte er 1929 den proletarischen Film Brüder. Der durch seine nach sowjetischem Vorbild geprägte Montage bemerkenswerte Film war zu seiner Zeit schnell in Vergessenheit geraten und wurde erst in jüngerer Zeit wieder zugänglich gemacht. Er gilt als wichtiges Dokument der Arbeiterkultur der ausgehenden 1920er Jahre. Nach zwei Wahlpropagandafilmen für die SPD war sein zweiter Spielfilm 1932 Razzia in St. Pauli, wie auch schon sein Vorgänger in Hamburg spielend. Der Film wurde 1933 von der nationalsozialistischen Filmzensur verboten. Mit Heinrich George drehte er 1933 Schleppzug M 17.

Hochbaum fand zunächst nur in Österreich Arbeit. Hier stellte er mit Vorstadtvarieté, basierend auf dem Theaterstück Der Gemeine von Felix Salten, zugleich einen der zeitkritischsten und formal exponiertesten Filme jener Zeit her. Nach dem großen Erfolg seines Ärztefilms Die ewige Maske 1935, in dem Hochbaum technischen Möglichkeiten wie Montagen, Bauten, Kamera- und Kopiertricks nutzte, um die komplexen Beziehungen zwischen Leben und Tod zu visualisieren, konnte er jedoch vorübergehend wieder in Deutschland arbeiten. 1939 sollte er den Nationalsozialisten ein filmisches "Treuebekenntnis" abliefern. Der Film Drei Unteroffiziere 1939, ein Loblied auf soldatisches Pflichtbewusstsein, sollte von ihm inszeniert werden. Er nützte sein künstlerisches Talent allerdings dazu, die Alternativen zur unhinterfragten Erfüllung soldatischer Pflicht, nämlich Liebe und persönliches Glück als Lebenswerte, stärker hervorzuheben. Die Soldaten wurden privater und manchmal orientierungslos dargestellt. Dem Film wurde somit seine propagandistische Wirkung entzogen, was den Auftraggebern nicht entging. Er wurde aus der Reichsfilmkammer ausgeschlossen und zum Kriegsdienst eingezogen. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er noch vor Kriegsende entlassen. Sein Engagement beim Aufbau der Filmindustrie nach Kriegsende fand nach nur einem Film ein jähes Ende, als er am 15. April 1946, durch Hunger und Krankheit geschwächt, an einem langjährigen Lungenleiden starb.

                                     

1. Filmografie

  • 1929: Wille und Werk Wahlfilm für SPD; auch Drehbuch und Produktion
  • 1935: Die ewige Maske Österreich/Schweiz; auch Co-Drehbuch
  • 1936: Schatten der Vergangenheit Österreich
  • 1929: Zwei Welten Wahlfilm für SPD; auch Drehbuch und Produktion
  • 1932: Razzia in St. Pauli auch Drehbuch; 1933 verboten – Innenaufnahmen im Filmatelier der Vera-Filmwerke
  • 1937: Man spricht über Jacqueline auch Co-Drehbuch
  • 1939: Drei Unteroffiziere
  • 1935/36: Der Favorit der Kaiserin auch Co-Drehbuch
  • 1945: Dob, der Stallhase Zeichentrickfilm; Co-Produktion
  • 1932: Besserer Herr gesucht zwecks. Kurzspielfilm; auch Drehbuch
  • 1935: Cavalerie légère französische Version von Leichte Kavallerie
  • 1929: Brüder auch Drehbuch und Produktion
  • 1935: Vorstadtvarieté Österreich; auch Co-Drehbuch
  • 1933: Menschen im Sturm deutsche Fassung des ungarischen Films Itel a Balaton
  • 1935: Leichte Kavallerie Deutschland
  • 1945: Befreite Musik Co-Produktion
  • 1928: Vorwärts Kurz-Dokumentarfilm – Vera-Filmwerke
  • 1933: Morgen beginnt das Leben
  • 1940: Donauschiffer Co-Drehbuch, ungenannt
  • 1933: Schleppzug M 17
  • 1936: Hannerl und ihre Liebhaber auch unter dem Titel: Saison in Grinzing; Österreich
  • 1938: Ein Mädchen geht an Land auch Co-Drehbuch
                                     

2. Auszeichnungen

  • 1937: Best Foreign Film bei den National Board of Review Awards für Die ewige Maske
  • 1935: Medaille für die beste psychologische Studie bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig für Die ewige Maske
                                     
  • Johannes Hochbaum 1877 1952 deutscher Generalmajor Robert Hochbaum 1954 deutscher Politiker Werner Hochbaum 1899 1946 deutscher Filmregisseur
  • ein österreichisch - schweizerisches Filmdrama aus dem Jahre 1935 von Werner Hochbaum mit Peter Petersen und Mathias Wieman in den Hauptrollen. Professor
  • Worlds von Ewald André Dupont Zwei Welten 1930, Werner Hochbaum Wahlfilm für die SPD von Werner Hochbaum Zwei Welten 1940 deutscher Film von Gustaf
  • Gestalt eines Frauenromans aus dem Jahre 1938. Unter der Regie von Werner Hochbaum spielt Elisabeth Flickenschildt die Titelrolle, an ihrer Seite übernahm
  • Leben steht für: Morgen beginnt das Leben 1933 deutscher Film von Werner Hochbaum Morgen beginnt das Leben 1961 österreichischer Film von Hermann
  • zur gleichnamigen Operette von Franz von Suppé. Unter der Regie von Werner Hochbaum sind in den Hauptrollen Marika Rökk in ihrem ersten deutschen Film
  • Paul von Woringen Schatten der Vergangenheit 1936 Spielfilm von Werner Hochbaum Schatten der Vergangenheit 1946 französischer Spielfilm von Christian - Jaque
  • jedoch taucht deren Name im Abspann des Filmes nicht auf. Regie führte Werner Hochbaum der auch schon für die Vera - Filmwerke AG als Regisseur in Erscheinung
  • ist ein 1939 gedrehter nationalsozialistischer Propagandafilm von Werner Hochbaum Die männlichen Hauptrollen spielen Albert Hehn als Unteroffizier Rauscher


                                     
  • Liebhaber auch unter dem Titel Saison in Grinzing veröffentlicht Regie Werner Hochbaum hat sie neben ihrer Rolle als Schauspielerin auch das Lied Soviel
  • deutschsprachigen Kino waren erstmals 1937 erfolgreich, als Die ewige Maske von Werner Hochbaum prämiert wurde. Ihm folgten 1950 Curt Oertel The Titan: Story of Michelangelo
  • 1935 Liebeserwachen Herbert Maisch, 1935 36 Leichte Kavallerie Werner Hochbaum 1935 Horch horch die Lerch im Ätherblau Kurzfilm Jürgen von
  • George drehte das Gros des Films, zu gut drei Tagen Nachdreh wurde Werner Hochbaum verpflichtet. Die Filmbauten schufen Carl Haacker und Robert Scharfenberg
  • 1979 war er Initiator und Kurator der Viennale - Retrospektiven über Werner Hochbaum Erich Engel, Emil Jannings und den phantastischen Deutschen Film
  • Schauspieler O. E. Hasse, Schauspieler Martin Hellberg, Schauspieler Werner Hochbaum Regisseur Hertha Thiele, Schauspielerin Wegen ihres jüdischen Glaubens
  • Ferien vom Ich Regie: Hans Deppe 1935: Leichte Kavallerie Regie: Werner Hochbaum Commons: Cilly Feindt  Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • er eng mit Otto Hunte zusammen. Danach war er erneut Ausstatter für Werner Hochbaum Gemeinsam mit dem Filmarchitekten Carl Haacker entstanden Ein Mädchen
  • Verwandlung. Demaskierung Hans Deppe, 1935 Der Favorit der Kaiserin Werner Hochbaum 1935 36 Die un - erhörte Frau Nunzio Malasomma, 1936 Ave Maria Johannes
  • Bord 1935: Stützen der Gesellschaft 1936: Hannerl und ihre Liebhaber Werner Hochbaum 1936: Arzt aus Leidenschaft Hans H. Zerlett 1936: Boccaccio Herbert
                                     
  • Klöpfer, Maria Krahn 1935: Leichte Kavallerie Geza von Rakos Regie: Werner Hochbaum mit Marika Rökk, Fritz Kampers, Karl Hellmer 1935: Viktoria nach
  • Filmgesellschaft Film - und Lichtbilddienst proletarische Filme wie etwa Brüder Werner Hochbaum 1929 oder Lohnbuchhalter Kremke Marie Harder, 1930 produzieren
  • Zeit des Rokoko spielte. Ebenfalls im österreichischen Exil schuf Werner Hochbaum 1935 mit Vorstadtvarieté einen auSergewöhnlichen, da zeitbezogenen
  • Berlin 2018, ISBN 978 - 3 - 940384 - 96 - 6. mit Joachim Schätz Hrsg. Werner Hochbaum An den Rändern der Geschichte filmen. Filmarchiv Austria, Wien 2011
  • Dokumentarfilm Im Auftrag des Film - und Lichtbilddienstes der SPD Regie: Werner Hochbaum Kamera: Gustav Berger 1928: Rund um den Kaffee Dokumentarfilm 1928:
  • Johannes Meyer 1933: Schleppzug M 17 Regie: Heinrich George und Werner Hochbaum 1933: Strictly in Confidence Regie: Clyde Cook 1938: In Old Mexico
  • Jay C. Flippen, US - amerikanischer Schauspieler 1971 07. März: Werner Hochbaum deutscher Regisseur 1946 07. März: Harry Hermann Spitz, deutscher
  • Welt? 1932, Regie: Slatan Dudow und Schleppzug M 17 1933, Regie: Werner Hochbaum Im April 1933 wurde Haacker aus dem Reichsverband bildender Künstler
  • inhaftiert. Unmittelbar nach Kriegsende produzierte er, gemeinsam mit Werner Hochbaum und Alf Teichs, im zerstörten Berlin für die Demo - Film zwei Filme
  • für Filme tätig, unter anderem für den Film Brüder 1929 Regie: Werner Hochbaum 1931 zog er nach Neubrandenburg zurück. Von 1935 bis 1945 war er
  • Zeit verherrlicht hätten. Im Sommer 1945 gründete er zusammen mit Werner Hochbaum und Graf Treuberg die Demo - Film GmbH Berlin und heiratete Maria Zimmermann

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