ⓘ Friedrich Hochbaum. Hochbaum war der Sohn eines protestantischen Pfarrers. Er trat am 24. Mai 1913 als Fahnenjunker in das Grenadier-Regiment König Friedrich Wi ..

                                     

ⓘ Friedrich Hochbaum

Hochbaum war der Sohn eines protestantischen Pfarrers.

Er trat am 24. Mai 1913 als Fahnenjunker in das Grenadier-Regiment "König Friedrich Wilhelm II." 1. Schlesisches Nr. 10 der Preußischen Armee in Schweidnitz ein. Als Fähnrich seit 27. Januar 1914 wurde er ab 16. Februar 1914 zur Kriegsschule Hannover kommandiert. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte Hochbaum zu seinem Stammregiment zurück und wurde mit diesem an die Westfront verlegt. Dort erfolgte am 10. August 1914 seine Beförderung zum Leutnant. Am 1. November 1914 erstmals verwundet, kam Hochbaum nach seiner Genesung am 3. Januar 1915 zunächst zum Ersatz-Bataillon seines Regiments und ab 9. Februar wieder an die Front. Hier setzte man ihn ab 1. März 1915 kurzzeitig als Kompanieführer im Grenadier-Regiment "König Friedrich III." 2. Schlesisches Nr. 11 ein, bevor er in gleicher Funktion wieder zu seinem Regiment kam. Er war ab dem 2. März 1916 als Bataillons-, sowie ab 1. April 1917 als Regimentsadjutant tätig. Als solcher wurde er am 9. Juni 1918 abermals verwundet. Drei Wochen später war Hochbaum wieder dienstfähig, kam zunächst zum Ersatz-Bataillon und konnte ab 29. Juli 1918 wieder seine Tätigkeit als Regimentsadjutant aufnehmen.

Nach Kriegsende und Rückführung in die Heimat erfolgte am 30. Juni 1919 seine Versetzung in das aus Teilen seiner alten Einheit gebildete Reichswehr-Infanterie-Regiment 12. Vom 9. August 1919 bis 31. Januar 1920 fungierte er als Ordonnanzoffizier beim Stab der Reichswehr-Brigade 6, war dann Kompanieoffizier im Reichswehr-Infanterie-Regiment 12 und versah ab 1. Januar 1921 Dienst im 7. Preußisches Infanterie-Regiment. Dort wurde Hochbaum am 1. Mai 1924 zum Oberleutnant befördert und ab 1. Oktober 1926 als Adjutant des III. Bataillons verwendet. Zeitgleich mit seiner Beförderung zum Hauptmann folgte am 1. Februar 1929 seine Ernennung zum Chef der 10. Kompanie. Mit der Erweiterung der Reichswehr und Teilung seines Regiments am 1. Oktober 1934 wurde Hochbaum zum Stab des daraus geschaffenen Infanterie-Regiments Schweidnitz versetzt.

Kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Hochbaum Adjutant beim stellvertretenden Generalkommando des II. Armeekorps, bevor er am 26. Juli 1940 als Kommandeur das Infanterieregiment 253 übernahm. Am 17. Dezember 1940 wurde Hochbaum Oberst und als solcher vom 2. November bis 31. Dezember 1942 mit der Führung der 34. Infanterie-Division beauftragt. Mit Rangdienstalter vom 1. Januar 1943 wurde Hochbaum zum Kommandeur der Division ernannt, die er während des Krieges gegen die Sowjetunion bis zum 31. Mai 1944 befehligte und zwischenzeitlich am 10. Juli 1943 zum Generalleutnant befördert. Anschließend befand er sich in der Führerreserve und absolvierte einen Lehrgang für Kommandierende Generale. Am 24. Juni 1944 wurde Hochbaum mit der Führung des XVIII. Gebirgs-Korps beauftragt und mit seiner Beförderung zum General der Infanterie am 1. September 1944 zum Kommandierenden General ernannt.

Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht geriet Hochbaum in sowjetische Kriegsgefangenschaft, in der er Ende Januar 1955 verstarb. Er wurde auf dem Generalsfriedhof des Kriegsgefangenenlagers 5110/48 Woikowo in Tschernzy beigesetzt.

                                     

1. Auszeichnungen

  • Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse
  • Deutsches Kreuz in Gold am 25. April 1942
  • Ritterkreuz am 22. August 1943
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub
  • Eichenlaub am 4. Juni 1944 486. Verleihung
  • Ritterkreuz II. Klasse des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens mit Schwertern
  • Eisernes Kreuz 1914 II. und I. Klasse
  • Verwundetenabzeichen 1918
                                     
  • Hochbaum ist der Familienname folgender Personen: Friedrich Hochbaum 1894 1955 deutscher General der Infanterie Johannes Hochbaum 1877 1952 deutscher
  • Dezember 1943 bis 23. Juni 1944 Generalleutnant General der Infanterie Friedrich Hochbaum 24. Juni 1944 bis Mai 1945 Chef des Generalstabes Generalmajor Rudolf
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, S. 320. Kösener Corpslisten 1960
  • Gestalt eines Frauenromans aus dem Jahre 1938. Unter der Regie von Werner Hochbaum spielt Elisabeth Flickenschildt die Titelrolle, an ihrer Seite übernahm
  • inhaftiert. Unmittelbar nach Kriegsende produzierte er, gemeinsam mit Werner Hochbaum und Alf Teichs, im zerstörten Berlin für die Demo - Film zwei Filme es
  • 1932: Razzia in St. Pauli Innenaufnahmen: Vera - Filmwerke Regie: Werner Hochbaum 1933: Flüchtlinge Regie: Gustav Ucicky 1933: Der Stern von Valencia
  • Fredersdorf, Regisseur Friedrich GnaS, Schauspieler O. E. Hasse, Schauspieler Martin Hellberg, Schauspieler Werner Hochbaum Regisseur Hertha Thiele
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0, S. 374 375
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0, S. 471 472
  • Verleihung Dermot Bradley Hrsg. Die Generale des Heeres 1921 1945 Band 6: Hochbaum - Klutmann, Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterninäre
                                     
  • ist ein 1939 gedrehter nationalsozialistischer Propagandafilm von Werner Hochbaum Die männlichen Hauptrollen spielen Albert Hehn als Unteroffizier Rauscher
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum - Klutmann. Biblio Verlag. Bissendorf 2002. ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0. S. 444 446
  • taucht deren Name im Abspann des Filmes nicht auf. Regie führte Werner Hochbaum der auch schon für die Vera - Filmwerke AG als Regisseur in Erscheinung
  • George drehte das Gros des Films, zu gut drei Tagen Nachdreh wurde Werner Hochbaum verpflichtet. Die Filmbauten schufen Carl Haacker und Robert Scharfenberg
  • Dokumentarfilm Im Auftrag des Film - und Lichtbilddienstes der SPD Regie: Werner Hochbaum Kamera: Gustav Berger 1928: Rund um den Kaffee Dokumentarfilm 1928:
  • Entdeckung, Hrsg. Books by W. John Koch Publishing, 2006, S. 244. Elisabeth Hochbaum Erinnerungen an den GroSherzog, CLN historisch - literarische Zeitschrift
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0, S. 256 257
  • Horney 1939: Drei Unteroffiziere Schütze Hermannsfeld Regie: Werner Hochbaum mit Albert Hehn, Fritz Genschow, Wilhelm König 1939: D III 88 1. Funker
  • Kriegsdekoration Dermot Bradley: Die Generale des Heeres 1921 1945, Band 6: Hochbaum - Klutmann, Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0. Rüdiger von
  • Eiserner Halbmond Dermot Bradley: Die Generale des Heeres 1921 1945. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0. Reichswehrministerium
  • deren Nachfolgegesellschaft Berlin - Film, wo er unter anderem Werner Hochbaums Marika Rökk - Film Leichte Kavallerie 1935 Hans Steinhoffs Ibsen - Verfilmung


                                     
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0, S. 451 452
  • Triumph Er synchronisierte den Film Morgen beginnt das Leben von Werner Hochbaum auf Esperanto und zeigte ihn unter dem Titel Morgaŭ ni komencos la vivon
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0, S. 326 327
  • zurückziehen. Dabei hatte das XVIII. Gebirgskorps General der Infanterie Hochbaum aus der Front zwischen Uhtua und Kiestinki auf Rovaniemi und das XXXVI
  • Verleihung Dermot Bradley, Karl - Friedrich Hildebrand, Markus Rövekamp: Die Generale des Heeres 1921 1945. Band 6: Hochbaum Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum - Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2538 - 3, S. 511 512
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum - Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0. Karl Hoefer
  • Generalleutnant Friedrich Fürst 5. September bis 2. November 1942 Generalleutnant Theodor Scherer 2. November bis 31. Dezember 1942 Oberst Friedrich Hochbaum mit
  • Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 6: Hochbaum - Klutmann. Biblio Verlag. Bissendorf 2002. ISBN 3 - 7648 - 2582 - 0. S. 50 51

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Übersetzung
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