ⓘ Heinrich Hubmann. Hubmann, der Sohn eines Landwirts, studierte nach dem Abitur in Weiden ab 1935 Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in München, wo e ..

                                     

ⓘ Heinrich Hubmann

Hubmann, der Sohn eines Landwirts, studierte nach dem Abitur in Weiden ab 1935 Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in München, wo er in die Stiftung Maximilianeum aufgenommen wurde. Seine Prüfung zum Diplom-Volkswirt erfolgte 1938. Ein Jahr später legte er sein erstes juristisches Staatsexamen ab. Nach der Kriegsteilnahme im Zweiten Weltkrieg absolvierte er sein Rechtsreferendariat, das er 1947 mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. 1948 promovierte Hubmann bei dem Zivilrechtler Alfred Hueck über ein aktienrechtliches Thema. 1952 habilitierte er sich bei Hueck mit der Schrift "Das Persönlichkeitsrecht", die 1953 erstveröffentlicht wurde und 1967 in zweiter Auflage erschien. Hubmann lehrte danach zunächst als Privatdozent in München und Frankfurt a. M., ehe er 1956 einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Internationales Privatrecht, Urheberrecht, gewerblichen Rechtsschutz und Rechtsphilosophie an der Universität Erlangen erhielt. 1983 wurde er emeritiert.

Neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer wirkte Hubmann als Sachverständiger des Hochschulverbandes für Urheber- und Verlagsrecht, als Mitglied der Sachverständigenkommission für Urheberrecht beim Bundesjustizministerium und als Mitglied des Fachausschusses für Urheberrecht der deutschen UNESCO-Kommission. Er war am Entstehen der Verwertungsgesellschaft Wissenschaft und an ihrer Vereinigung mit der Verwertungsgesellschaft Wort beteiligt, in deren Vorstand er ehrenamtliches Mitglied war.

Hubmanns Schriften befassen sich neben Fragen des Bürgerlichen Rechts, Handelsrechts sowie des internationalen Privatrechts insbesondere mit dem Gewerblichen Rechtsschutz und dem Urheberrecht.

In Würdigungen seines wissenschaftlichen Schaffens wird Hubmann als "herausragenden Forscher und Lehrer des Zivilrechts" charakterisiert. Seine Habilitationsschrift habe "wesentlich dazu beigetragen, dem Persönlichkeitsschutz die Bahn zu brechen". Hubmann sei "einer der bedeutendsten deutschen Urheberrechtsgelehrten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts" gewesen.

Zu seinem 70. Geburtstag wurde Hubmann mit einer Festschrift geehrt.

                                     

1. Werke Auswahl

  • Urheber- und Verlagsrecht, 1. Aufl. 1959 – 6. Aufl. 1987 Lehrbuch
  • Der Treuegedanke im Aktienrecht, 1948 Dissertation
  • Gewerblicher Rechtsschutz, 1. Aufl. 1962 - 5. Aufl. 1988 Lehrbuch
  • Das Recht des schöpferischen Geistes, 1954
  • Das Persönlichkeitsrecht, 1953 Habilitationsschrift, 2. Aufl. 1967
  • Wertung und Abwägung im Recht, 1977
  • Die Zulässigkeit der Ausleihe von Videokassetten in öffentlichen Bibliotheken, 1984
                                     
  • Bundesrat Hanns Hubmann 1910 1996 deutscher Fotograf Heinrich Hubmann 1915 1989 deutscher Jurist und Hochschullehrer Klaus Hubmann 1959 österreichischer
  • Das Hotel Friedrich Hubmann ist ein ehemaliges Hotel in der WilhelmstraSe 58 in Heilbronn. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der mehrstöckige Bau
  • Mitglieder des Familienverbandes Krome - Crome. Privatdruck, Goslar 1986 Heinrich Hubmann Crome, Carl. In: Neue Deutsche Biographie NDB Band 3, Duncker
  • Gegenwart in Selbstdarstellungen. Band 1. Meiner, Leipzig 1924, S. 1 24 Heinrich Hubmann Cosack, Carl Albert Konrad. In: Neue Deutsche Biographie NDB Band 3
  • Hrsg. Wer ist wer? Das Deutsche Who s Who. - Berlin : Arani, 1955 Heinrich Hubmann Wilhelm Herschel 90 Jahre. In: Archiv für Urheber - Film - Funk - und
  • ein Beitrag zum deutschen internationalen Strafrecht. Erlangen 1965. Heinrich Hubmann Heinz Hübner Hrsg. Festschrift für Ludwig Schnorr von Carolsfeld
  • Alexander Elster, Alfred Baum, Hans - Otto de Boor, Wenzel Goldbaum, Heinrich Hubmann Adolf Dietz, Reto M. Hilty, Ulrich Loewenheim, Haimo Schack und Manfred
  • Lord, München 1997. Franz Hubmann Besuch bei Picasso 55 Fotografien 1957, mit Texten von Otto Breicha, Franz Hubmann Christiane Lange, München 1997
  • FloS zu arbeiten. Er wurde bei dieser Arbeit unterstützt von Johann Georg Hubmann Geschichtsprofessor in Amberg, Verfasser einer Chronik der Oberpfalz.
                                     
  • Mehrfamilienhaus für Arbeiterhaushalte gemäS den Plänen des Architekten Hubmann aus Heilbronn in den Jahren 1913 bis 1914 errichtet. Die Fensterachsen
  • Gewinnungstechnik 1963 Carl Zerbe, Mineralölwissenschaft und - normung 1964 Otto Hubmann Mineralöl und Starkgas aus Kohle 1965 René Navarre, Forschung und Lehre
  • Schulze 75, in: Zeitschrift für Urheber - und Medienrecht 1988, S. 130 Heinrich Hubmann Erich Schulze zum 70. Geburtstag, in: Neue Juristische Wochenschrift
  • Gewand oder Die nicht mögliche Wandlung des Menschen und Unternehmers Hubmann Frankfurt am Main 1976. Jahrgang 22 oder Die Merkwürdigkeiten im Leben
  • Luftwaffe war er während des Zweiten Weltkriegs neben Hilmar Pabel, Hanns Hubmann oder Alfred Tritschler einer der wichtigsten und bekanntesten Bildberichter
  • Bundesrates Hubmann Hanns 1910 1996 deutscher Fotograf und Fotojournalist Hubmann Heinrich 1915 1989 deutscher Jurist und Hochschullehrer Hubmann Klaus
  • Ammersee. München: Moos, o. J. 1969 48 S. mit 38 Abbildungen Hanns Hubmann Naive Maler. Garten der Träume. Garden of dreams. Jardin des reves. München:
  • 109 Stimmen Letzte Bürgermeisterin war bis 31. Dezember 2014 war Sonja Hubmann ÖVP Quelle: Statistik Austria Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gab es
  • historisch - kritischen Ausgaben Hrsg. von Peter Michael Braunwarth, Gerhard Hubmann und Isabella Schwentner. De Gruyter, Berlin Boston 2014, ISBN 978 - 3 - 11 - 030174 - 8
  • Bertha Garlan. Historisch - kritische Ausgabe. Herausgegeben von Gerhard Hubmann und Isabella Schwentner unter Mitarbeit von Anna Lindner und Martin Anton
  • Schierbrok 1986 1996: Hans - Christian Schack, Bookholzberg 1996 1999: Hans - Heinrich Hubmann Ganderkesee als Gemeindedirektor Zweigleisigkeit 1945 1951: Hermann


                                     
  • mit ihren zinnenbekrönten Erkern und Wandmalereien. Haus Hubmann Uhlandstr. 57 Mietshaus Hubmann Uhlandstr. 61 Reliefplastik, Uhlandstr. 67 Uhlandstr.
  • Ideologie. Manuskripte und Drucke. Bearbeitet von Ulrich Pagel, Gerald Hubmann und Christine Weckwerth. Herausgegeben von der Internationalen Marx - Engels - Stiftung
  • Editionsgeschichte. Niemeyer, Tübingen 2005, ISBN 3 - 484 - 29702 - 6, S. 329 360. Gerald Hubmann Herfried Münkler, Manfred Neuhaus: es kömmt drauf an sie zu verändern
  • Göttingen 2000, ISBN 3 - 525 - 30516 - 8 Neue Studien zur Philosophie, 16 Gerald Hubmann Ethische Überzeugung und politisches Handeln. Jakob Friedrich Fries und
  • Konfektionsnäherin in einer Damenschneiderei. Mitte der 1930er Jahre wurde mit Hanns Hubmann einer der Starfotografen der Naziprominenz auf sie aufmerksam, da sie
  • Studien an den Basaltgesteinen Böhmens. Prag Řivnač 1873, S. 3 4. Bernhard Hubmann Paläontologische Dünnschliff - Untersuchungen in Österreich - Ungarn vor 1860
  • DuMont. Chefredakteur war Karel H. Pawek, leitender Fotograf war Franz Hubmann Erschienen ist magnum Nr. 1 in Wien, Nrn. 2 5 in Wien und Frankfurt am
  • Hrsg. Das Antlitz des Schauspielers. Henschel, Berlin 1963. Franz Hubmann und Alois Brandstetter: Vom Endspiel zum Theater der Freude. Kremayr und
  • In WilhelmstraSe 53 war das Fotostudio von Albert Zern. Das Hotel Hubmann in der WilhelmstraSe 58 wurde ebenfalls von August Dederer entworfen. In
  • November 1974 wurden das Hotel Bayerischer Hof mit der Gastwirtschaft Hubmann - Stube offiziell eröffnet, am 1. Februar 1975 der Löwenbräu - Bierkeller

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Übersetzung