ⓘ Klaus Hübotter. Otto- Klaus Hübotter ist ein Bremer Bauunternehmer und Mäzen, der mit seinem Engagement bei der Erhaltung und Umnutzung stadtgeschichtlich bedeu ..

                                     

ⓘ Klaus Hübotter

Otto- Klaus Hübotter ist ein Bremer Bauunternehmer und Mäzen, der mit seinem Engagement bei der Erhaltung und Umnutzung stadtgeschichtlich bedeutender Bausubstanz sowie in der Kultur- und Friedensarbeit seine Wahlheimat Bremen nachhaltig prägt.

                                     

1. Leben

Klaus Hübotter – ein Sohn des Gartenarchitekten und Professors der TH Hannover Wilhelm Hübotter – studierte Jura in Hamburg und wurde zum Dr. jur. mit dem Thema Die Planung einer Stadt – Rechts- und Organisationsfragen beim Bau neuer Gemeinden in der Bundesrepublik promoviert. Schon hier zeigte er seine Verbundenheit zum Städtebau und zur Architektur. Sein älterer Bruder Peter Hübotter war als Architekt in Hannover tätig. Hübotter heiratete 1963 eine Hamburger Buchdesignerin.

Hübotter war seit 1950 Mitglied der KPD und Funktionär ihrer Nachwuchsorganisation Freie Deutsche Jugend. Nach dem Verbot der FDJ in Westdeutschland 1951 organisierte Hübotter in der Illegalität den Kontakt zu anderen linken Gruppen. 1953 wurde er verhaftet und kam für neun Monate in Untersuchungshaft. 1956 verurteilte ihn das Landgericht Düsseldorf als "Rädelsführer einer verfassungsfeindlichen Vereinigung" zu 18 Monaten Gefängnis. Die nach Anrechnung der Untersuchungshaft verbleibende Reststrafe wurde vom NRW-Innenminister Rudolf Amelunxen auf dem Gnadenwege erlassen. Später wurde Hübotter Mitglied der DKP, die er 1991 verließ. Infolge der Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei und deren Verbot durfte Hübotter nicht als Rechtsanwalt arbeiten.

                                     

1.1. Leben Zeitungsherausgeber

1955 gründete Hübotter in Hamburg gemeinsam mit Klaus Rainer Röhl die Zeitschrift "Studentenkurier", Vorläufer der Zeitschrift konkret. Über Hübotters FDJ-Verbindung wurde die Gründung im Wesentlichen durch die DDR finanziert. Im Jahr darauf wurde Röhl alleiniger Herausgeber. 1973 beteiligte sich Hübotter zu einem Drittel an dem in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen konkret-Verlag, konnte aber den Konkurs nicht abwenden. Nach dem Konkurs erwarb er aus der Konkursmasse die Namensrechte, die er bis heute hält, und gründete gemeinsam mit Hermann L. Gremliza den neuen Konkret Verlag, in dem die Zeitschrift ab Herbst 1974 wieder erschien.

                                     

1.2. Leben Baukaufmann

Hübotter wurde 1964 Bauunternehmer, der bei Neubauten für anspruchsvolle Architektur einsteht sowie sich insbesondere für die Erhaltung und die Umnutzung von historischer Bausubstanz oder sonst bedeutenden Gebäuden einsetzt. Als Beispiele sind in Bremen das Wall-Café, die Villa Ichon, das Kulturzentrum Schlachthof, das Haus der Wissenschaft, die Wohnanlage Schwachhauser Heerstraße 361 1973, BDA-Preis Bremen 1974, sein ehemaliges Geschäftshaus an der Bischofsnadel 6 1974, der Speicher XI, die ehemalige Energiezentrale beim Speicher XI als Spielstätte und das Kaufhaus Julius Bamberger um 2001–2007 zu nennen; sowie außerhalb von Bremen die Windmühle in Nordholz 1969. Ab 2007 widmete er sich dem Projekt zur Neunutzung des ehemaligen Radio-Bremen-Geländes an der Heinrich-Hertz-Straße in Schwachhausen mit der Erhaltung des großen Sendesaals.

Hübotter war Lehrbeauftragter und Honorarprofessor im Architekturbereich der Hochschule Bremen.



                                     

1.3. Leben Kulturelles Engagement

Darüber hinaus engagierte und engagiert Hübotter sich insbesondere im kulturellen Bereich und in der Friedensbewegung. Unter anderem initiierte und realisierte er die Erhaltung der Villa Ichon, die 1982 als Kulturstätte eröffnet wurde und mittlerweile als Forum für Kultur- und Friedensarbeit überregional bekannt ist. Er ist Mitgründer des Trägervereins für dieses denkmalgeschützte Gebäude im Bremer Ostertorviertel sowie Initiator des seit 1983 verliehenen Kultur- und Friedenspreises der Villa Ichon. Seit Anfang 2004 betreibt er das Hafenmuseum Speicher XI im Speicher XI. Er ist federführend an der Rettung des Sendesaales Bremen von Radio Bremen beteiligt.

                                     

2. Ehrungen

  • 2010 wurde er Bremens 30. Ehrenbürger. Bürgermeister Jens Böhrnsen verlieh ihm während einer Feier im Rathaus die Ehrenbürgerwürde für ". das jahrzehntelange große Engagement als Bauherr und Mäzen für die bauliche und kulturpolitische Entwicklung Bremens".
  • 1984 erhielt er für die Restaurierung der Villa Ichon den Deutschen Preis für Denkmalpflege.
  • Hübotter ist der erste Träger der Bremer Auszeichnung für Baukultur.
  • Ehrenprofessor der Universität Bremen.
  • 2012 wurde er Ehrensenator der Hochschule für Künste Bremen.
                                     

3. Veröffentlichungen

  • Reden in der Villa Ichon VIII, 2000/2001
  • Regimentsgeschichte 1914/18 Wilhelm Hübotter, 1996
  • Reden in der Villa Ichon XVII, 2011/2012
  • Richard Modemann I u. II, 2007
  • Stoppelfeld-Zeit, Tagebuchverse III, 1996
  • Tagebuchverse XI, 2005
  • Wie entsteht gute Architektur? Manfred Sack, 1995 nur Einleitung
  • Reden in der Villa Ichon XIII, 2007/2008
  • Neapel – Sizilien, 1986
  • "50", 1980
  • Ein paar Verse für ein paar Freunde, 1981
  • Leben und Sterben, 2010
  • Kalendarium von Hübotter und Bührmann, 1998
  • Will Quadflieg, 1994 Seiten 179–183
  • Reden in der Villa Ichon Supplement IV, 1994
  • Friedenskalender nur von mir initiiert, 1983
  • 18 Briefe aus dem Gefängnis, 1993
  • Reden in der Villa Ichon X, 2003/2005
  • Suum cuique, 1994
  • Vorträge 2006 bis 2012
  • Reden in der Villa Ichon XII, 2007
  • Sonntagebuch für Clara und Lisa, 1978/1980
  • Tagebuchverse XIX, 2014
  • 150. Geburtstag, 2010
  • Ligurische Steine von Irene Landry, 1980
  • "60", 1990
  • Texte und Zeichen mit Lothar Bührmann, 1996
  • Reden in der Villa Ichon VI, 1996/1997
  • Reden in der Villa Ichon I, 1987
  • Weimar-Heft, 2006
  • Die Reise nach Riga, 1991
  • Du baust wie Du bist I, 1981
  • Tagebuchverse X, 2005
  • Friedenserklärung, Worpswede 1981 mit 3 Aufsätzen
  • HLG, 1990 nur Einleitung
  • Das 2-Zeilenbuch deutsch
  • Tagebuchverse XVII, 2012
  • Dresden-Heft, 2007
  • Tagebuchverse VI, 1997
  • Baumbuch, 2014
  • Du baust wie Du bist II, 1989
  • Reden in der Villa Ichon XIX, 2013/2014
  • Reden in der Villa Ichon VII, 1998/1999
  • Reden in der Villa Ichon XVIII, 2012/2013
  • Tagebuchverse XIII, 2008
  • Tagebuchverse IV, 1997
  • Tagebuchverse XIV, 2009
  • K. H. an K. H. I, 1980 rotes Buch
  • Also sprachen Nero Wolfe und Archie Goodwin, 1988
  • Reden in der Villa Ichon I u. II, 1982/1992
  • Richtfest in Riga, 1995
  • Reden in der Villa Ichon, erstes Heft, 1982
  • Riga 2001
  • Du baust wie Du bist, 40 Jahre, 2004
  • 100 x Kurt Hiller, Hamburg 1985
  • Notizen in Südafrika, 1980
  • Reden in der Villa Ichon XVI, 2010/2011
  • Reden in der Villa Ichon, 1981/1982
  • Reden in der Villa Ichon XV, 2009/2010
  • Du baust wie Du bist IV, 2014
  • Eine Reise nach Riga, 1999
  • Das kleine Syrienbuch, 2010
  • Reden in der Villa Ichon III, 1992/1994
  • Reden in der Villa Ichon XI, 2006/2007
  • K. H. an K. H. II, 1994 grünes Buch
  • Die tote Stadt
  • Reden in der Villa Ichon IX, 2001/2002
  • Ist der nukleare Rüstungswettlauf unvermeidbar?, 1981
  • Die Reise nach Riga, 1996
  • Tagebuchverse XII, 2006
  • "75", 1989
  • Tagebuchverse VIII, 2000
  • Die Schlangenkönigin Wilhelm Hübotter
  • Du baust wie Du bist III, 2000
  • Tagebuchverse IX, 2003
  • Narren bauen Häuser, 1979
  • Tagebuchverse XVI, 2012
  • Jonas – Der Riesenwal Wilhelm Hübotter, 1996
  • Exkursionsbüchlein, 1944/1993
  • K. H. an K. H., 2012 blaues Buch
  • Das 2-Zeilenbuch deutsch u. lettisch
  • Wassergedichte, 2011
  • Reden in der Villa Ichon V, 1996
  • Ist die Liebe hin, stirbt der Sinn, 1986
  • Murmeltier und Kakadu, 2013
  • Jupp Angenfort, 2011
  • Neapel – Sizilien, 1992
  • Tagebuchverse XVIII, 2013
  • Rechts- und Organisationsfragen Doktorarbeit, 1960
  • Tagebuchverse V, 1997
  • Skizzen- und Tagebuch in Versen II, 1994
  • Tagebuchverse VII, 1998
  • Tagebuchverse XV, 2011
  • Kurze Italienfahrt, 1950/1956
  • Das große Syrienbuch "für Lore"
  • Diverse Verse, 1960–1977
  • Zwischendurchgedichte I, 1993
  • Reden in der Villa Ichon XIV, 2008/2009
  • 100 Schimpf- und ……gedichte, 1962/1977


                                     
  • Hübotter ist der Familienname folgender Personen: Franz Hübotter 1881 1967 deutscher Medizinhistoriker und Sinologe Klaus Hübotter 1930 Bremer
  • war Klaus Hübotter ein Bremer Bauunternehmer und Mäzen. 1996 wurde Peter Hübotter der lettische Denkmalpreis verliehen. 2002 wurde Peter Hübotter das
  • Hochschullehrer. Hübotter war der Vater des Architekten Peter Hübotter mit dem er in Hannover auch zusammenarbeitete. Auch der Jurist und Bauunternehmer Klaus Hübotter
  • Seit 2018 steht es unter Denkmalschutz. Der Bauunternehmer und Mäzen Klaus Hübotter baute 1974 nach Plänen des Architekten Volkhard Meyer - Burg Bremen
  • Unternehmensregister. Kurt Hiller Verf. Klaus Hübotter Verf., Hrsg. K.H. an K.H. Kurt Hiller 1885 1972 an Klaus Hübotter 1930 Mit Illustrationen von
  • Bremer Bauunternehmer und Mäzen Klaus Hübotter erhalten und Anfang der 1980er - Jahre restauriert und umgebaut. Hübotter ist Initiator und Mitgründer des
  • Doppelhäusern in Bremen - Oberneuland, die vom Wohnungsbauunternehmer Klaus Hübotter beauftragt wurden. Köhl wurde auf dem Riensberger Friedhof beerdigt
  • längste Gebäude der Stadt Bremen. Der Bremer Bauunternehmer und Mäzen Klaus Hübotter rettete, wie bereits viele historische Gebäude in Bremen, den Speicher XI
  • Goldmann: 27.04.1941 24.07.2009 Vision Vier Lieder mit Versen von Klaus Hübotter op. 45 2009 2010 Tre canti 2012 per barìtono e pianoforte dedicati
  • Denkmalliste verhinderte den Abriss. Der Bremer Bauunternehmer und Mäzen Klaus Hübotter der persönlich beim Bürgermeister interveniert hatte, nahm sich des
  • von 2010 und ist ein Geschenk der Bremer Ehrenbürger Uwe Hollweg und Klaus Hübotter an Bremen. Grzimeks Nachlass wird im Gerhard - Marcks - Haus in Bremen aufbewahrt
  • umgestaltet. Den 1. Preis für den Gartengestaltungs - Entwurf gewann Peter Hübotter Die Fläche, die zur Verfügung stand betrug 21 ha. Eröffnet wurde die erste
                                     
  • Er wurde von 2001 bis 2003 durch den Bremer Baubetreuer Prof. Dr. Klaus Hübotter saniert. Planer waren die Bremer Architekten Schomers und Schürmann
  • auch des Grafikers Verner Witting. Über den ehemaligen FDJ - Funktionär Klaus Hübotter wurde die Gründung im Wesentlichen durch die DDR finanziert. In den
  • hinter der eine Bauträgerfirma des Bremer Bauunternehmers und Mäzens Klaus Hübotter und die Bremer Bauunternehmung Kathmann stehen. Betreiber des neu benannten
  • Johann Georg Poppe im Neorenaissancestil, nach 1982 Sanierung durch Klaus Hübotter für ein bestehendes Forum für Kultur - und Friedensarbeit mit u. a. amnesty
  • der Hafenreviere. 2005 wurde das Gebäude vom Bremer Bauunternehmer Klaus Hübotter gekauft, saniert und zusammen mit dem BLG - Forum zum Veranstaltungsort
  • Pfingstsonntag, eingeweiht. Sie entstand nach den Plänen der Architekten Peter Hübotter und Bert Ledeboer als ein eigenständiger Gebäudekomplex nach dem Vorbild
  • ViolenstraSe abgerissen. 2004 kauft die Dr. Hübotter Wohnungsbau GmbH des Bremer Bauunternehmers und Mäzens Klaus Hübotter die Gebäude und führt eine denkmalgerechte
  • Entwürfen des ersten Preisträgers Hans Klüppelberg, den Plänen von Wilhelm Hübotter und anderen bis in das erste Jahr des Zweiten Weltkrieges hinein der 1939
  • Oberricklingen von dem Landschaftsarchitekten und Hochschullehrer Wilhelm Hübotter stammte, ist die dortige Munzeler StraSe 23. Nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Wilhelm Stichweh. 1974 wurde das Gebäude durch die Architektengemeinschaft Hübotter - Ledeboer - Busch um einen eingeschossigen Wohntrakt erweitert. Seit 1987
                                     
  • dessen Ehefrau Anna geborene Hübotter Aus der gemeinsamen Ehe gingen die Kinder Ilse 1907 Rolf 1909 1983 und Klaus 1914 hervor. Herrmann A
  • der Bauerrichtung, schuf der Garten - und Landschaftsarchitekt Wilhelm Hübotter den in seiner ursprünglichen Konzeption nicht mehr erhaltenen Garten
  • 2015: Sid Auffarth 2016: Ernst Müller 2017: Klaus Mlynek 2018: Bruno Hanne 1986 2002: Architekt Peter Hübotter Heinz - Siegfried Strelow, Präsident und Redakteur
  • Vierthaler waren unter anderem Georg Beltermann, Gustav Bratke, Wilhelm Hübotter Carlo Nagel, der Generalvikar Wilhelm Offenstein, Bernhard Sprengel, Wilhelm
  • Falk und der Sanierung von um 2005 bis 2007 durch Bauunternehmer Klaus Hübotter befinden sich unter anderem Geschäfte und gastronomische Einrichtungen
  • und aus, Horst Voss taufte es auf den Namen Wal um. 2013 kaufte Dr. Klaus Hübotter das Schiff um es vor der Verschrottung zu bewahren und lieS es nach
  • Kultur - Lexikon siehe Literatur erfolgte die Umgestaltung nach Plänen von Peter Hübotter Helmut Knocke, Hugo Thielen: Stöckener StraSe 66 68. In: Hannover Kunst
  • Teutonia - Zement - Werke Grabstein für den Garten - und Landschaftsarchitekten Wilhelm Hübotter in einer Gemeinschafts - Grabanlage von Wanderfreunden Stephanus Fischer:

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