ⓘ Wilhelm Hübotter. Karl Wilhelm Ferdinand Hübotter war ein deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt sowie Hochschullehrer. ..

                                     

ⓘ Wilhelm Hübotter

Karl Wilhelm Ferdinand Hübotter war ein deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt sowie Hochschullehrer.

                                     

1.1. Leben Ausbildung und Beruf

Hübotter besuchte das Andreas-Realgymnasium in Hildesheim und absolvierte von 1912 bis 1914 in Hannover eine Lehre in der dortigen Stadtgärtnerei, ehe er als Soldat bis 1918 im Ersten Weltkrieg diente. Anschließend arbeitete er im Zuge seiner Wanderjahre unter anderem bei der Baumschule Späth in Berlin.

1919 trat er ein Studium an der Lehranstalt für Obst- und Weinbau in Geisenheim an, das er 1922 abschloss. Ab 1923 war er als freischaffender Gartenarchitekt zunächst in Hildesheim, dann in Hannover tätig. Insgesamt gestaltete er in dieser Funktion etwa 2300 sowohl öffentliche als auch private Gärten und Parks und andere Freiflächen, deren Entwürfe er teilweise auch veröffentlichte. Hübotter, von der Wandervogel-Bewegung geprägt, war seit 1930 einer der ersten ausschließlich planenden Gartenarchitekten. Er war Mitglied des Deutschen Werkbunds.

1930, etwa zeitgleich mit der Bauerrichtung des Heinemanhofes in Hannover durch Henry van de Velde, schuf Hübotter den – in seiner ursprünglichen Konzeption nicht mehr erhaltenen – Garten des Stifts.

Hübotter werden die Entwürfe der Thingstätte Sachsenhain bei Verden Aller, nach Vorstellungen der SS-Führung, im Jahre 1934 zugeschrieben gemeinsam mit Karl Dröge. Hübotter, selbst nie Mitglied der NSDAP, ließ sich nach öffentlicher Kritik an seiner Mitarbeit von der weiteren Durchführung des Projektes entbinden.

Ende 1945 wurde Hübotter mit der Gestaltung des KZ-Geländes Bergen-Belsen durch die britische Militärbehörde beauftragt. Allerdings stand er wegen der Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten in der Kritik.

1947 gehörte Hübotter zu den Mitbegründern der Hochschule für Gartenbau und Landeskultur Hannover in Sarstedt heute Bestandteil der Universität Hannover, wo er von 1954 bis 1960 einen Lehrauftrag innehatte.

1948 war er zudem Gründungsmitglied des Bundes Deutscher Gartenarchitekten BDGA. 1950 nahm er am dritten Treffen des sogenannten Anholter Kreises teil.

Das Grab von Wilhelm Hübotter findet sich auf dem Friedhof in Hannover-Anderten neben seinem ehemaligen Wohnhaus, dem Tessenowweg 5.

                                     

2. Weitere Arbeiten Auswahl

Zu Hübotters rund 2300 Arbeiten gehörten unter anderem

  • 1936–1938, gemeinsam mit "H. Klüppelberg u. H. Wernicke": Hermann-Löns-Park in Hannover;
  • 1951, gemeinsam mit Peter Hübotter: Gelände der ersten Bundesgartenschau, 1951 in Hannover;
  • ab 1953: Grünanlagen um den Werdersee in Bremen;
  • um 1930, gemeinsam mit "O. Langerhans": Freiraumgestaltung der Gartenstadt Kleefeld in Hannover;
  • 1933: "Jadega" Jahresschau deutscher Gartenkultur, neben der Stadthalle Hannover;
  • 1938, mit Konstanty Gutschow: 1. Preis für die Gartenanlagen der deutschen Botschaft in Ankara;
  • um 1957: Freiraumgestaltung der Wilhelm-Busch-Schule in Hannover.
                                     

3. Ehrungen

  • 1955 erhielt Hübotter die "Martin-Pietzsch-Medaille Dresden" verliehen.
  • 1970 erhielt er die Heinrich-Tessenow-Medaille der "Stiftung F. V. S."
  • Das Seenotrettungsboot Wilhelm Hübotter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS ist nach ihm benannt.
  • Hübotter war Ehrenmitglied in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur.
                                     
  • Die Wilhelm Hübotter war ein Seenotrettungsboot SRB der 9 - Meter - Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS Das nach dem Architekten
  • älterer Bruder Peter Hübotter war als Architekt in Hannover tätig. Hübotter heiratete 1963 eine Hamburger Buchdesignerin. Hübotter war seit 1950 Mitglied
  • Hübotter ist der Familienname folgender Personen: Franz Hübotter 1881 1967 deutscher Medizinhistoriker und Sinologe Klaus Hübotter 1930 Bremer
  • Peter Hübotter wurde auf dem Friedhof in Hannover - Anderten beigesetzt. Seit seinem Tod wird das Architekturbüro von seinem Sohn Tobias Hübotter gemeinsam
  • Wohn - und Atelier - Hauses des Architekten Wilhelm Hübotter Das in der frühen Nachkriegszeit nach Plänen von Hübotter im Jahr 1950 fertiggestellte, L - förmige
  • Kumamoto Universität, S. 164f Biographie Franz Hübotter auf deutsche - biographie.de Biographie Franz Hübotter auf www.tsingtau.org Beiträge zur Geschichte
  • Oberricklingen von dem Landschaftsarchitekten und Hochschullehrer Wilhelm Hübotter stammte, ist die dortige Munzeler StraSe 23. Nach dem Zweiten Weltkrieg
  • bekanntesten Werken zählt der für Heinrich Himmler 1934 gemeinsam mit Wilhelm Hübotter und Reinhard Berkelmann entwickelte Sachsenhain. Die Vorstufe unseres
  • 1956 gewonnen hatten. Die AuSenanlagen mit dem Friedhof wurden von Wilhelm Hübotter gestaltet. Wegen Bauschäden wurde die Kirche 1969 erneuert. Die Ausstattung
  • wurde Sumte mit Neu Garge in die Gemeinde Amt Neuhaus eingemeindet. Wilhelm Hübotter 1895 1976 deutscher Garten - und Landschaftsarchitekt sowie Hochschullehrer
  • Hermann Wernicke von der Städtischen Gartendirektion und Wilhelm Hübotter Die Bauleitung hatte Wilhelm Rademacher inne. Die Kleingartenanlage mit ihren Lauben


                                     
  • dem schon zuvor im Jahr 1950 errichteten Wohn - und Atelierhaus von Wilhelm Hübotter Zu den Besonderheiten der StraSe zählt zudem der rund 10 Tonnen wiegende
  • sind: Walther Müller Fritz Behrens, später umgetauft in Artur Menge Wilhelm Hübotter Carl A. Wuppesahl Hörnum Die beiden Einheiten der 12 Meter langen Seenotrettungsboote
  • VuFA in Berlin - Dahlem. Seine erste Anstellung erhielt er 1937 bei Wilhelm Hübotter 1895 1976 in Hannover. Im Zweiten Weltkrieg diente er in Frankreich
  • mit der Bauerrichtung, schuf der Garten - und Landschaftsarchitekt Wilhelm Hübotter den in seiner ursprünglichen Konzeption nicht mehr erhaltenen Garten
  • Mansfield o. J. 2. Auflage, durchgesehen und ergänzt von Wilhelm Haberling, Franz Hübotter und Hermann Vierordt. 5 Bände und Ergänzungsband, Berlin und
  • Stuttgart - Gerlingen 1968: Deutschland Wilhelm Wagenfeld, Stuttgart 1969: Deutschland Wilhelm Tiedje, Stuttgart 1970: Deutschland Wilhelm Hübotter Hannover 1971: Deutschland
  • Emlichheim mit Wilhelm Landzettel 1967 Wettbewerbsentwurf für die Realschule Soltau 5. Preis 1968 Friedhofskapelle in Soltau mit Wilhelm Hübotter und Hans - Joachim
  • Beltermann, Gustav Bratke, Wilhelm Hübotter Carlo Nagel, der Generalvikar Wilhelm Offenstein, Bernhard Sprengel, Wilhelm Stichweh oder Karl Wiechert
  • unter dem Schlagwort Vom Stadtkern in die Landschaft nach Plänen von Wilhelm Hübotter angelegt. Er begann am Deichschartweg und war 2, 4 Kilometer lang. Seine
  • Theresienwiese zusammen mit German Bestelmeyer Wilhelm Hübotter Thingstätte Sachsenhain zugeschrieben Wilhelm Jost Architekt Brandberge Werner March
  • Architekten für notwendige Gebäude, wie etwa Walther Wickop und Peter Hübotter In den 1930er Jahren begann Stichweh mit der Förderung der Kestnergesellschaft
  • Teutonia - Zement - Werke Grabstein für den Garten - und Landschaftsarchitekten Wilhelm Hübotter in einer Gemeinschafts - Grabanlage von Wanderfreunden Stephanus Fischer:
  • Johann Georg Poppe im Neorenaissancestil, nach 1982 Sanierung durch Klaus Hübotter für ein bestehendes Forum für Kultur - und Friedensarbeit mit u. a. amnesty
                                     
  • Wien Leipzig 1885 2. Auflage, durchgesehen und ergänzt von Wilhelm Haberling, Franz Hübotter und Hermann Vierordt. 5 Bände. Berlin Wien 1929 1934, Band
  • Handwerksbetriebe angelegt Die Entwürfe lieferten der Gartengestalter Wilhelm Hübotter und Karl Dröge, während Reinhard Berkelmann als Mitarbeiter fungierte
  • AuSenanlagen des Neubaus übernahm der Garten - und Landschaftsarchitekt Wilhelm Hübotter Illustrierte Rundschau, Jahrgang 1913, Nr. 32 vom 9. August 1913
  • Berlin 1884 88, 2. Aufl. 1929 35 durchgesehen und ergänzt von Wilhelm Haberling, Franz Hübotter und Hermann Vierordt August Hirsch: Nietzki, Adam. In: Allgemeine
  • Geländes am Annateich aus, den der hannoversche Gartenarchitekt Wilhelm Hübotter gewann. Nach seinen Planungen entwickelte die Stadt ihr Konzept und
  • ViolenstraSe abgerissen. 2004 kauft die Dr. Hübotter Wohnungsbau GmbH des Bremer Bauunternehmers und Mäzens Klaus Hübotter die Gebäude und führt eine denkmalgerechte

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Übersetzung