ⓘ Jean-Pierre Hoby ist ein Schweizer Soziologe, Politikwissenschaftler, Jurist und Kulturmanager. In der Zeit von 1983 bis Ende 2010 war er als Direktor Kultur de ..

                                     

ⓘ Jean-Pierre Hoby

Jean-Pierre Hoby ist ein Schweizer Soziologe, Politikwissenschaftler, Jurist und Kulturmanager. In der Zeit von 1983 bis Ende 2010 war er als Direktor Kultur der Stadt Zürich massgeblich an der Gestaltung der Zürcher Kulturpolitik beteiligt.

                                     

1. Leben

Jean-Pierre Hoby, Sohn eines Schweizer Bankfachmanns und einer französischen Lehrerin, studierte an der Universität Zürich Soziologie, Sozialpsychologie und theoretische Sozialökonomie und schloss das Erststudium 1974 mit der Dissertation Bildungssystem und Gesellschaft ab. Anschliessend studierte er an der gleichen Universität Rechtswissenschaft und schloss das Zweitstudium 1979 mit dem Lizenziat ab. Von 1979 bis 1982 arbeitete er als wissenschaftlicher Adjunkt beim Bundesamt für Justiz in Bern und befasste sich mit der Totalrevision der Bundesverfassung Auswertung der Vernehmlassungen zum damaligen "Entwurf Furgler".

1983 wurde er vom Zürcher Stadtrat zum Direktor Kultur ernannt, eine Funktion, die er bis zu seiner Pensionierung Ende 2010 innehatte. Zu den Höhepunkten seiner Tätigkeit gehört die Annahme diverser Abstimmungsvorlagen durch die Zürcher Stimmbevölkerung: Zürcher Kammerorchester 1983, Filmpodium-Kino 1986, Rote Fabrik 1987, Theaterhaus Gessnerallee 1993, Kantonalisierung der Oper 1994, Subventionserhöhung für das Schauspielhaus 2002, Zürcher Filmstiftung 2004 und Cabaret Voltaire 2008.

Ab 2011 hat er eine Lehrtätigkeit zum Thema Kulturpolitik und Kulturfinanzierung an der Hochschule Luzern – Design & Kunst im MAS-Weiterbildungsprogramm Kulturmanagement Praxis übernommen. Er übt diverse Mandate im Kulturbereich aus, so ist er u. a. Präsident des Schweizerischen Kunstvereins, Präsident der Stiftung Filmbulletin, Mitglied des Verwaltungsrat des Filmfestivals Locarno und Mitglied im leitenden Ausschuss MAS Applied History der Universität Zürich. Seit 2016 leitet er als Vereinspräsident ARTTV, das "Schweizer Kulturfernsehen im Netz".

Jean-Pierre Hoby ist Vater von 5 erwachsenen Kindern 3 Töchter und 2 Söhne und lebt in der Zürcher Altstadt.

                                     

2. Auszeichnungen

Für seine Verdienste um den Kulturaustausch mit Frankreich wurde Hoby 2001 vom französischen Kulturministerium mit dem Orden der Künste und der Literatur ausgezeichnet.

                                     

3. Publikationen Auswahl

  • Bildungssystem und Gesellschaft, Gedanken zu ihrer Interdependenz. Europäische Hochschulschriften, Lang Verlag, Bern 1975.
  • Es ist besser, das Geld für das Theater zu verlieren, als das Theater für das Geld. Gratulation zu 20 Jahre Salon Theater Herzbaracke.
  • Streichorchester im Spiegel der Zürcher Kulturpolitik. In: Peter Marschel, Peter Révai: Mit Musik stromaufwärts. NZZ Libro, Zürich 2018.
  • 20 Jahre Theaterhaus Gessnerallee. Der Weg von der militärischen zur kulturellen Nutzung. Website der Gessnerallee Zürich, 2009.
  • Vorwort zu Wolfgang Böhler: Kulturkampf im Bundeshaus. Helden, Zürich 2011.
  • mit L. Neidhart: Ursachen der gegenwärtigen Stimmabstinenz in der Schweiz. Eidgenössische Drucksachen- und Materialzentrale EDMZ, Bern 1977.
                                     
  • Hoby ist der Familienname folgender Personen: Gottfried Hoby 1915 2005 Schweizer Politiker Jean - Pierre Hoby 1945 Schweizer Soziologe, Politikwissenschaftler
  • Präsident der Vereins ist der ehemalige Kulturdirektor der Stadt Zürich, Jean - Pierre Hoby von 2008 bis 2016 stand Roy Oppenheim arttv.ch vor. Gründungspräsident
  • Persönlichkeiten aus Politik und Kultur an, so u. a. Giovanni Borelli, Jean - Pierre Hoby Rudolf Schilling, Werner Kieser, Samir, Claudia Jolles, Walter Keller
  • Schweizerischer Kunstverein SKV Zweck Kunst fördern Vorsitz: Jean - Pierre Hoby Gründungsdatum: 1806 Mitgliederzahl: 36 Sektionen, ca. 45 000 Mitglieder
  • Jahre Zürcher Kammerorchester. Ein Portrait. Zürich 1978, S. 7 8. Jean - Pierre Hoby Streichorchester im Spiegel der Zürcher Kulturpolitik. In: Peter Marschel Peter
  • brooklynmuseum.org. Abgerufen am 27. Oktober 2019. Brooklyn Museum: Elizabeth Hoby In: brooklynmuseum.org. Abgerufen am 26. Oktober 2019. Brooklyn Museum:
  • Herbert 1949 2014 deutscher FuSballspieler Hoby Gottfried 1915 2005 Schweizer Politiker Hoby Jean - Pierre 1945 Schweizer Soziologe, Politikwissenschaftler


                                     
  • Paul Rinkowski, Liegerad - Pionier aus Leipzig 1986 25. April: Gottfried Hoby Schweizer Politiker 2005 26. April: Johnny Shines, US - amerikanischer
  • Nigel C. Bennett, Sylvie Clavel, Herman Groenewald, Sean Hensman, Stefan Hoby Antoine Joris, Paul R. Manger und Michel C. Milinkovitch: Locally - curved
  • Nigel C. Bennett, Sylvie Clavel, Herman Groenewald, Sean Hensman, Stefan Hoby Antoine Joris, Paul R. Manger und Michel C. Milinkovitch: Locally - curved
  • brooklynmuseum.org. Abgerufen am 27. Oktober 2019. Brooklyn Museum: Elizabeth Hoby In: brooklynmuseum.org. Abgerufen am 26. Oktober 2019. Brooklyn Museum:
  • Henkel deutscher Germanist und Literaturhistoriker 90 4. Oktober Gottfried Hoby Schweizer Politiker 90 4. Oktober Vakhtang Jordania georgisches Dirigent

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