ⓘ August von Hobe, vollständig August Johann Ludwig Elias Friedrich von Hobe ; † 1867 in Potsdam war ein preußischer Offizier, Landrat und Gutsbesitzer. ..

                                     

ⓘ August von Hobe

August von Hobe, vollständig August Johann Ludwig Elias Friedrich von Hobe ; † 1867 in Potsdam) war ein preußischer Offizier, Landrat und Gutsbesitzer.

                                     

1. Leben

August von Hobe entstammte dem mecklenburgischen Uradelsgeschlecht von Hobe. Er war ein Sohn des Oberforstmeisters und späteren Hofmarschalls am Hof von Mecklenburg-Strelitz Friedrich Eugen von Hobe 1760–1808 und seiner Frau Lisette, geborene von Lützow, und wuchs in Neustrelitz im heute so genannten Hobehaus am Schloss auf. Charlotte von Hobe war seine Schwester. Sein Bruder fiel als Leutnant der C-Husaren in der Völkerschlacht von Leipzig.

Schon früh wurde er in das Kadettenhaus in Berlin gegeben, um sich auf den preußischen Militärdienst vorzubereiten. Am preußischen Hof diente er als Leibpage der Königin Luise bis zu ihrem Tod 1810.

1812 war Hobe Sekondeleutnant im Brandenburgischen Husaren-Regiment unter dem Kommando seines Verwandten Karl Friedrich Bernhard Helmuth von Hobe. Die 3. Eskadron, in der er diente, wurde ausgelost, als Teil eines preußischen Hilfskorps den Russlandfeldzug Napoleons mitzumachen.

Am 5. Juli 1812 zeichnete er sich beim Gefecht bei Koschiany an der Dysna heute Kasjany Казяны in Weissrussland aus, als er als einer der ersten den Fluss durchquerte. Dafür erhielt er das Ritterkreuz der Ehrenlegion und im folgenden Jahr den Orden Pour le Mérite. Er überlebte den Russlandfeldzug, blieb aber beim Rückzug in Königsberg krank zurück. Nach der Konvention von Tauroggen stellte er sich Anfang 1813 General Ludwig Yorck von Wartenburg zur Verfügung, der ihn zusammen mit Karl von Canitz und Dallwitz in das Hauptquartier des russischen Obersts Friedrich Karl von Tettenborn beorderte, um beim Aufbau von Freiwilligenverbänden mitzuwirken. In Soldin erreichte er Tettenborn und zog mit dessen Truppen am 20. Januar 1813 in Berlin ein. Tettenborn ernannte ihn Ende März als Rittmeister zum Chef der 3. Eskadron der Hanseatischen Legion, die von dem wohlhabenden Hamburger Kaufmann Johann Joachim Hanfft 1780–1827 auf eigene Kosten errichtet worden war und eine Stärke von 220 Mann hatte. 1814 wechselte er zur 2. Eskadron und war Führer des 1. Kavallerie-Bataillons. Für sein Wirken in der Legion erhielt er den Orden des Heiligen Wladimir IV. Klasse.

Von 1815 bis 1817 war er, nun wieder als Leutnant, Adjutant im 7. Husaren-Regiment. Er nahm seinen Abschied als Rittmeister und erwarb das Gut Dyrotz bei Nauen, heute Ortsteil von Wustermark.

Ab 1826 war von Hobe königlicher Landrat für den Landkreis Osthavelland. Nach einer Disziplinar-Untersuchungssache wurde er Ende 1841 in den Ruhestand versetzt.

1838 vernichtete ein Feuer einen großen Teil von Dyrotz, darunter auch das Gutshaus. Daraufhin errichtete von Hobe einen Neubau, der in den Grundzügen bis heute erhalten ist.

Theodor Fontane beschreibt in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg eine Wahlveranstaltung unter freiem Himmel in Finkenkrug unter dem Vorsitz von Hobes:

1851 protestierte er gegen seine Beteiligung am Provinziallandtag und dessen Kosten, da er ihn für ungesetzlich hielt.

Als Anfang der 1850er Jahre der Maler Moritz Berendt sein ganzfiguriges Porträt Otto von Bismarcks, das diesen als Abgeordneten des Vereinigten Landtags vor dem Hintergrund des Gutes Schönhausen zusammen mit seiner dänischen Dogge Odin zeigte, über eine Verlosung verkaufen wollte, tat sich von Hobe mit einer Gruppe von märkischen Gutsbesitzern zusammen, um es zu erwerben. Seine Frau gewann das Bild, und auf ihre Veranlassung hin stiftet der Major a. D. von Bredow auf Briesen 1854 dem Magistrat der Stadt Brandenburg an der Havel, wo es im Neustädtischen Rathaus hing. Mit der Zerstörung des Rathauses im Zweiten Weltkrieg ist es ebenfalls zerstört worden.

Anlässlich seiner 50-jährigen Inhaberschaft verlieh ihm König Wilhelm I. am 9. Januar 1862 die Krone zum Orden Pour le Merite. 1865 verkaufte er Dyrotz an Karl Johann Maximilian von Bredow 1832–1914 und zog nach Potsdam.

Seit dem 12. Dezember 1815 war er verheiratet mit Johanne August Caroline Christiane von Beyer, einer Tochter des Geheimen Kriegsrates Friedrich Carl Ferdinand von Beyer. In zweiter Ehe heiratet er 1831 in Magdeburg Maria Louise de Titre. Die Tochter Elisabeth 1842–1866 aus der zweiten Ehe heiratete Carl von Ledebur.

                                     
  • August von Hobe entstammte dem ursprünglich mecklenburgischen Adelsgeschlecht von Hobe Er war ein Sohn des dänischen Offiziers Levin Ludwig von Hobe
  • Hobe auch von Hobe von Gelting, Baron von Hobe - Gelting, Hobe Freiherr von Gelting oder Monforts von Hobe ist der Name eines alten mecklenburgischen Adelsgeschlechts
  • Eduard Heinrich August von Hobe 3. September 1802 in Neustadt an der Aisch 24. Juli 1874 in Baden - Baden war ein preuSischer Generalleutnant. Er
  • Hobe ist der Familienname folgender Personen: Alice von Hobe 1940 deutsche Apothekerin und Bergsteigerin Andreas August von Hobe 1739 1802 deutscher
  • Stiftsdame. Charlotte von Hobe entstammte dem mecklenburgischen Uradelsgeschlecht von Hobe Sie war eine Tochter des Hofmarschalls am Hof von Mecklenburg - Strelitz
  • Friedrich Eugen von Hobe auch von Hoben getauft 23. März 1761 in Carlewitz heute Ortsteil von Marlow 24. September 1809 in Schorssow war ein deutscher
  • Friedrich von Hobe 15. August 1776 in Goldebee 5. Juni 1843 in Parchim war ein deutscher Instanzrichter. Hellmuth Friedrich von Hobe war ein jüngerer
  • Grab des Generals Hobe Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht. BW Karl Friedrich Bernhard Helmuth von Hobe 16. Oktober 1765
  • Friedrich Wilhelm von Hobe 30. Januar 1792 in Habelschwerdt 20. Februar 1866 in Frankfurt Oder war ein preuSischer Generalleutnant und Ritter
  • August Frederick Fred Kammer junior 3. Juni 1912 in New York City, New York 21. Februar 1996 in Hobe Sound, Florida war ein US - amerikanischer
  • bearbeitet von Max Gritzner, Nürnberg 1871, S. 15. Auf www.meinevorfahren.de hingegen wird wiederum Levin von Hobe als der erste Baron Hobe - Geltingen dargestellt
                                     
  • liberal - demokratischen Vereinswesen von Arbeitern und Handwerkern, ehe er sich dem Marxismus zuwandte. Über Jahrzehnte arbeitete August Bebel mit Wilhelm Liebknecht
  • zwei Töchter: Cäcillia 15. Januar 1803 19. September 1825 August von Hobe Landrat, Rittmeister a. D. Luise Friederike 1810 4. Januar 1811
  • Muttersprache von 85, 97  der Bevölkerung, spanisch sprachen 9, 67  und 4, 36  hatten eine andere Muttersprache. Hobe Sound Bible College in Hobe Sound Orte
  • Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Wikiquote: Clemens August Graf von Galen  Zitate Literatur von und über Clemens August Graf von Galen im
  • Elisabeth, geb. von Hobe 20. Mai 1842 in Dyrotz Wustermark einer Tochter von August von Hobe sie starb jedoch schon am 25. August 1866. Dieser ersten
  • August Bohse 2. April 1661 in Halle Saale 11. August 1742 in Liegnitz war Jurist, Rhetorikprofessor und als Verfasser von Romanen und Briefstellern
  • Die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen HÖB sind eine Stiftung privaten Rechts, die im Stadtstaat Hamburg öffentliche Bibliotheken betreibt. 2016 wurden
  • Xaver Franz de Paula Venantius Felix von Sachsen 18. Mai 1797 in WeiSensee, Kurfürstentum Sachsen 9. August 1854 in Brennbichl in Tirol aus dem
  • August Georg Heinrich von Finck, häufig August von Finck senior genannt 18. Juli 1898 in Kochel am See 22. April 1980 in Möschenfeld war ein deutscher
  • engagierte sich vor allem für die Mädchenausbildung und die Rechte von Frauen. Auguste Schmidt war die Tochter eines preuSischen Artilleriehauptmanns, der


                                     
  • Friedrich August Christian Eisendecher, auch Friedrich Christian August Eisendecher 11. Februar 1784 21. März 1842 in Hannover war ein deutscher
  • aus Bremen. August Wilhelm Wedeking wurde am 22. Januar 1807 in Bremen als Sohn von Beta Maria geb. Lahden und dem Schneidermeister August Wilhelm Wedeking
  • Handzeichen ihr Unverständnis über diese Situation. Da hob er zum Fenster beide Hände hoch, die von Handschellen umschlossen waren. So sah sie ihren Mann
  • Orchesterfassung von Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze 24 Opern, darunter: Acide e Galatea 1762, Hob XXVIII: 1 Libretto von Giovanni Ambrogio
  • dritte Sohn des Schuhmachers Georg Hops und seiner Ehefrau Gertrud. Am 12. August 1696 wurde ein Lehrvertrag mit Martin Beichel geschlossen, der Johannes
  • vollständiger Name Hober Gabriel Leyes Viera 29. Mai 1990 in Paysandú ist ein uruguayischer FuSballspieler. Leyes begann bereits im Alter von vier Jahren
  • Reise im August ist ein Jugendbuch von Gudrun Pausewang, in dem die Reise des jüdischen Mädchens Alice in ein Konzentrationslager beschrieben wird. Transportiert
  • Philipp II. August französisch Philippe Auguste 21. August 1165 in Gonesse 14. Juli 1223 in Mantes - la - Jolie war von 1180 bis 1223 König von Frankreich
  • August Kalkmann. In: Archäologischer Anzeiger 1905, S. 32 33. Fritz Hoeber Kalkmann, August Dethard. In: Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog 10

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